Jedes Jahr treten in Deutschland laut Statistik allein mehr als 230.000 Brände auf bei denen ungefähr 600 Menschen ihr Leben lassen. Zwischen 6.000 und 10.000 Menschen erleiden dabei schwerste Verbrennungen. Hinzu kommen alltägliche Unfallgeschehen bei den Patienten Brandwunden am Arbeitsplatz, in der Freizeit oder im privaten Haushalt davon tragen. Für den Bereich der Europäischen Union werden statistisch jedes Jahr ca. 3.500.000 Menschen Opfer einer thermischen Verletzung. Diese Zahl erfasst lediglich die ärztlich betreuten Patienten, die sog. Dunkelziffer liegt bei geschätzten 10.000.000 im Jahr.
Die Auslöser für Verbrennungen sind meist kleinerer Natur, z.B. durch kurzes Berühren einer Hitzequelle. Diese Brandwunden können jedoch ernste Folgen für die Betroffenen haben. Ein häufig anzutreffender Schauplatz für Brandwunden ist der private Haushalt. Als Patienten sind hier größtenteils Kinder, Senioren und Behinderte anzutreffen. Arbeitnehmer stellen die größte Risikogruppe für Brandverletzungen, insbesondere sind hier Elektriker mit Stromverletzungen zu nennen, aber auch Mitarbeiter in der Chemie, Raffinerie und der Gastronomie sind erheblich gefährdet.
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